Wein und Kultur im ältesten Weinort Deutschlands

Eulen, Schweine, Bren und besondere Gemlde


(cb) Fußgruppen sind oft das Salz in der Suppe bei den Fastnachtsumzügen. Für Dhron gilt das auf jeden Fall. Da ist eine Gruppe mit Schwein und Bär in jeweils einer Person, Einzelschweine und Einzelbären, wunderschöne  Schleiereulen und wandelnde Gemälde mit Ortsbürgermeister Michael Thomas als Martin Luther an der Spitze.  Für besondere Momente sorgen auch die Steampunks, die durch die von vielen Narren gesäumten Straßen Dhrons tanzen.(Foto/Text: Clemens Beckmann Quelle: Trierischer Volksfreund)

Kinderkarneval im Rmerkastell


20 Kinder-Moderatoren sorgten beim Kinderkarneval im vollbesetzen Römerkastell für beste Stimmung.

Mehrere Garde-und Showtänze, sowie eine Büttenrede brachten am Sonntag den Saal zum Toben.

Als ein Highlight fand die Inthronisierung des Kinderprinzenpaars durch den Bürgermeister Michael Thomas statt.

Zum ersten Mal in 60 Jahren hat die KG mit Prinzessin Sophie aus der Leitzgen-Dynastie und Prinz Jaap aus dem Hause Milz ein Kinderprinzenpaar.

Der Steuermann feiert mit einer Premiere


Neumagen-Dhron. Narren aus Neumagen-Dhron haben zum 60-jährigen Bestehen erstmals ein Kinderprinzenpaar.

(red) Die KG  „Fröhlicher Steuermann“ Neumagen-Dhron hat zum 60. Jubiläum vieles zu bieten gehabt. Flotte Gardemädchen sowie Wortbeiträge und Gesang begeisterten die Gäste im Römerkastell. Zum ersten Mal in 60 Jahren hat die KG mit Prinzessin Sophie aus der Leitzgen-Dynastie und Prinz Jaap aus dem Hause Milz ein Kinderprinzenpaar. Höhepunkte sind zwischen den Darbietungen die verschiedenen Tanzgruppen und das Garde-Duo der KG. Der Müllmann und das Dreckgespenst aus der Tonne berichteten gekonnt über das Dorfgeschehen. Reini Philipps berichtete als Winzer in Dialekt und Hochdeutsch davon, wie „wie et freijer woar“. Die Pedschesträder begeistern mit bekannten Melodien und Texten aus dem Dorfgeschehen, untermalt mit der Internetseite „Wikipedchestria“. Bei den Liedern über „Kouh foaren“ und „Sau-Bär“ tobte der Saal. Der „Dhroner Schweinsbär“ machte den Vorschlag, bei der nächsten Bürgermeisterwahl ein „Dreigestirn“ zu wählen. Je einen Bürgermeister für Neumagen, Dhron und Papiermühle. Die Blauschönung vom KC Narren Juchhee aus Piesport besang die schwierige Weinbergsarbeit „eeich hun alles geschnieden“. Es folgte der Sketch „Grimms Märchen: Es war einmal“. Unter diesem Motto boten 13 Akteure eine etwas andere Darbietung des Märchens Schneewittchen. Die Maxigarde präsentierte in ihren neuen schmucken Uniformen gekonnt ihren Gardemarsch.


Aus Russland wurde das Staatsballett eingeflogen. Das Männerballett begeisterte zu der Melodie Schwanensee das Publikum.

Mitwirkende der Sitzung: Mini- Garde: Hannah Lorenz, Franziska Matheus, Maja Lieser, Sophie Leitzgen, Marie Zenzen, Sina Engel, Lilli-Ann Karl, Malwina Sobzyk, Lena Lübeck, Alina Neuss, Olla Krywosz, Leni Heinrichs, Trainer: Karin Eickenberg, Sandra Görgen, Kleine MIDI-Garde: Merle Lemmermeyer, Eileen Portz, Nicole Fuchs, Maya Schneider, Hanna Klein, Maja Kywosz, Kisha Schreieck, Alina Schmitz, Cara Karl, Julia Meyer, Theresa Später, Laura Böhler, Elina Alt (tanzt nur beim Showtanz mit), Große Midi-Garde: Ines da Motta von Scotti, Jule Thömmes, Katharina Görgen, Klara Bollig, Lola Sledsens,  Maya Bollig, Michelle Falkenburg, Nele Bohr, Senay Evertz, Trainer: Sabine Zenzen, Michelle Herrmann, Duo: Ani Barboui, Sophie Böhler; Maxi-Garde: Michelle Herrmann, Marisa Felzen, Meret Becker, Sophie Schultz, Lea Junk, Kathleen Greis, Sophie Böhler, Ani Barboui, Trainer: Michelle Herrmann, Sophie Schultz; Vorträge: Martina Heintz – Prolog; Klaus Leitzgen und Marlies Freudenreich: der Müllmann und das Dreckgespenst aus der Tonne; Reini Philipps: Dorfgeschehen; Hedi Klaeren, Thomas Meurer und Speedy, der Esel; KG Spumbaken Lieser: Gesang: de Pedschesträder; Martin Schultz, Uwe Felzen, Jürgen Leitzgen, Detlef Klaeren, Gesang: Die Blauschönung;  KC Narren Juchee Piesport: Manus Leiendecker, Thorsten Rössler, Michael Quint, Sketch: Grimms Märchen; Thomas Klaeren, Dirk Doppelhamer, Christian Böhmer, Trudi Engel, Jörg Engel, Sandra Kruppert, Richard Kruppert, Jürgen Monzel, Michaela Steinbrecher, Karin Schneider, Sandra Görgen, Carmen Maringer- Lemmermeyer,Technik: Leon Matheus; Männerballett: Christian Böhmer, Christian Falkenburg, Jannik Klaeren, Martin Eifel, Sebastian Leitzgen, Thomas Klaeren, Stefan Kupp, Simon Greis, Trainerin; Magdalena Leitzgen, Ton- und Bühnentechnik: Rüdiger Schwarz, Achim Felzen, Michael Leitzgen. (Quelle: Trierischer Volksfreund)

Pressemitteilung


Grabdenkmal im Ortsteil Dhron in Szene gesetzt

·           Mitglieder des Heimat- und Verkehrsverein engagieren sich ehrenamtlich

·           innogy unterstützt Aktion mit Förderprogramm für Kommunen

Neumagen-Dhron, 5. Februar 2018

 

An die geschichtlichen Ursprünge der Ortsgemeinde Neumagen-Dhron erinnert ab sofort eine neue Attraktion im Ortsteil Dhron gegenüber der Dhronbachlaube bei der Kirche. Das filigrane Grabdenkmal am römischen Rundweg zeigt einen Bär, der einen Eber schlägt. Zehn Mitglieder des örtlichen Heimat- und Verkehrsvereins haben die Kopie einer Skulptur aus dem Bestand des Rheinischen Landesmuseums Trier mit viel Engagement aufgebaut. Zusätzliche Hinweistafeln mit Erläuterungen zum Denkmal, zur Statue und zu Ausgrabungen in Neumagen-Dhron setzen die Tiergruppe liebevoll in Szene.  Darüber hinaus kümmerten sich die Helfer um die Bepflanzung und stellten Sitzsteine in Form römischer Steinquader auf.

 

Der Energieversorger innogy hat das Denkmal weiterhin mit moderner und umweltfreundlicher LED-Beleuchtung fachmännisch beleuchtet. Das Unternehmen stellte der Ortsgemeinde über ein firmeninternes Förderprogramm 1.200 Euro für die Anschaffung und Montage des energieeffizienten Scheinwerfers zur Verfügung. Darüber hinaus brachten die Experten von innogy eine zusätzliche Steckdose an der Beleuchtungstechnik für die Weihnachtsbeleuchtung der Ortsgemeinde an.

 

Bei einem Rundgang konnte sich Ortsbürgermeister Michael Thomas gemeinsam mit weiteren Mitgliedern des Heimat- und Verkehrsvereins und von innogy einen Eindruck von der Inszenierung des Denkmals machen. „Die römische Geschichte ist Teil der Ortsgemeinde Neumagen-Dhron und über die neue Skulptur transportiert sich dies bis in die Gegenwart. Ich freue mich, dass das Denkmal ‚Bär schlägt Eber‘ dank der LED-Strahler nun auch in der Dämmerung eine tolle Wirkung hat“, stellte Thomas fest. Die Gesamtkosten der Aktion beliefen sich auf 4.500 Euro, von denen der Heimat- und Verkehrsverein einen Großteil trägt.

 

Hintergrund: Ein Denkmal aus Neumagen erinnert an die römische Zeit

Die Skulptur ist eine von zwei Kopien einer Originalfigur aus römischer Zeit, die 1878 in Neumagen gefunden wurde. Die zweite Reproduktion steht seit letztem Jahr ebenfalls in Neumagen-Dhron am Südtorplatz. Die Figurengruppe war nach Informationen des Rheinischen Landesmuseums in Trier einst Teil eines großen Grabmals und dürfte im frühen 2. Jahrhundert als Grabschmuck gedient haben. Die ungewöhnliche Motivwahl zeugt wohl vom extravaganten Geschmack des Grabinhabers. Bei der aus Sandstein als originalgetreue Kopie gefertigten Tiergruppe handelt es sich um einen Leben und Tod symbolisierenden Kampf. Ein Bär stürzt sich von hinten auf einen Keiler.

 

innogy bietet den Kommunen, die einen Konzessionsvertrag mit dem Energieunternehmen besitzen, das Förderprogramm „KEK – Kommunales Energie Konzept“ an. Es beinhaltet Lösungen und Produkte, mit denen sich Kommunen fit für die Energiezukunft machen. Gefördert werden Maßnahmen in den Bereichen Klimaschutz, Energieeffizienz und Infrastruktur. Das umfasst etwa die Steigerung der Energieeffizienz kommunaler Gebäude und Einrichtungen oder auch Konzepte zur Elektromobilität.

 

Bild: Begutachteten gemeinsam den Nachbau eines römischen Grabmals am römischen Rundweg im Ortsteil Dhron. V.l.: Rainer Heib (innogy), Heinz Kohl, Heidi Klären, Ortsbürgermeister Michael Thomas, Monika Heydt und Marco Felten (innogy).

 

 

Bei Rückfragen

Ansprechpartner für die Medien:

David Kryszons

T +49 651 812-2299

M +49 152 5470-57 17

E david.kryszons@westnetz.de

 

 

 

Über die innogy SE

Die innogy SE ist ein führendes deutsches Energieunternehmen mit einem Umsatz von rund 44 Milliarden Euro (2016), mehr als 40.000 Mitarbeitern und Aktivitäten in 16 europäischen Ländern. Mit ihren drei Geschäftsfeldern Netz & Infrastruktur, Vertrieb und Erneuerbare Energien adressiert die innogy SE die Anforderungen einer modernen dekarbonisierten, dezentralen und digitalen Energiewelt. Im Zentrum der Aktivitäten von innogy stehen unsere 23 Millionen Kunden. Diesen wollen wir innovative und nachhaltige Produkte und Dienstleistungen anbieten, mit denen sie Energie effizienter nutzen und ihre Lebensqualität steigern können.

 

Weitere Informationen unter www.innogy.com

Landrat ehrt 47 Feuerwehrleute


Neumagen-Dhron/Bernkastel-Kues .
Eingebettet in eine große Feier würdigt die Verbandsgemeinde Bernkastel-Kues auch die Ehefrauen.
Von Ursula Schmieder

(urs) 25 Jahre ehrenamtliches Engagement sind das Minimum, um an diesem Abend auf die Bühne der Dhrontalhalle gerufen zu werden. Doch die meisten der 47 Geehrten sind deutlich länger dabei. 21 zeichnete die Verbandsgemeinde (VG) Bernkastel-Kues jetzt für 35 Jahre aktiven Dienst aus und drei sogar für 45 Jahre. Die vom Innenminister dafür verliehenen Goldenen Feuerwehrehrenzeichen überreichte Landrat Gregor Eibes, die Ehrenzeichen in Silber für 25 Jahre Leo Wächter, Erster Beigeordneter der VG. Ebenfalls eingeladen zu der Feier in Neumagen-Dhron waren die Partnerinnen der Geehrten. Sie erhielten als Dankeschön für ihr Verständnis jeweils einen Blumenstrauß - eine Geste, die Eibes ausdrücklich lobte. Sie zeige, die „hohe Achtung“ der Wehren in der VG und trage dazu bei, „dass dieses wichtige Ehrenamt auch so wahrgenommen wird“. Das Engagement der Freiwilligen Feuerwehren sei nicht wegzudenken in den Dörfern der Region, betonte Ortsbürgermeister Michael Thomas. Was sich vor Ort auch tue – die Wehren hätten eigentlich immer damit zu tun, dankte er allen Anwesenden „für das, was Sie da leisten“. Zumal vieles, was übernommen werde, gar nicht zu den eigentlichen Aufgaben einer Feuerwehr zähle, und Hilfe sogar eigeninitiativ angeboten werde, wofür auch er schon dankbar gewesen sei.


Für Wächter sind die Ehrenzeichen daher „redlich verdiente Auszeichnungen“, betonte er vor den Gästen. Darunter Peter Gerhards, Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes Bernkastel-Wittlich, Georg Schwaab für die Kreis-Jugendwehren, Kreisfeuerwehrinspektoren, Wehrleiter und Wehrführer. Laut Wächter engagieren sich in der VG 28 Freiwillige Feuerwehren mit 725 Aktiven und 19 Jugendwehren mit 225 Mitgliedern. Von gut 200 Einsätzen in 2017 waren knapp 100 Brände und 120 Hilfeleistungen, sodass 400 bis 500 ehrenamtliche Stunden geleistet wurden. Auch in der Kultur spielten Wehren eine wichtige Rolle, hob Wächter hervor. Die Verwaltung wisse all das „sehr zu schätzen“, sprach er von einer „Verantwortungspartnerschaft für den Brandschutz“. Der Beitrag der VG bestehe darin, dass sie beständig in die technische Ausstattung der Wehren investiere.

Feuerwehrehrenzeichen: Gold für 45 Jahre: Volker Becker, Lieser; Werner Ochs, Veldenz: Gerd Klemm, Burgen.
Gold für 35 Jahre: Bernkastel: Rainer Schmidt; Kesten: Holger Bastgen, Ralf Kasel; Neumagen-Dhron: Manfred Esseln, Markus Lemmermeyer; Noviand: Hans Berres; Hans-Jürgen Krämer; Filzen: Andreas Bollig, Klaus Merges, Martin Traut; Kleinich: Dietmar Neu, Hans-Joachim Wiesler, Erwin Reichert; Longkamp: Martin Klunk, Andreas Schettgen; Erden-Lösnich: Theo Orthmann, Wolfgang Faber, Georg Schwaab; Piesport: Ewald Esseln; Gornhausen: Frank Bauer; Zeltingen-Rachtig: Rudolf Morbach.
Silber für 25 Jahre: Brauneberg: Ralf Kirch, Torsten Hepp; Maring-Noviand: Michael Schiffmann, Franz-Josef Jakoby, Oliver Bölinger, Thomas Wrusch, Jochen Schmitt, Stefan Schmitt, Ralf Bölinger; Mülheim: Sascha Meyer, Mike Pauly; Monzelfeld: Torsten Klein; Filzen: Christoph Licht; Zeltingen-Rachtig: Alexander Beucher, Thomas Griebler; Kleinich: Thomas Schell, Bernd Ernst, Guido Stoffel; Erden-Lösnich: Jürgen Schwaab, Stefan Lotz; Gornhausen: Thomas Unkelhäußer; Minheim: Inge Rößler, Christian Diedrich. (Quelle:Trierischer Volksfreund)


 
[ltere Mitteilungen]


Besuchen Sie den ltesten Weinort Deutschlands, in dem sich 2000 Jahre Tradition und guter Wein begegnen.