Wein und Kultur im ältesten Weinort Deutschlands

Weinschifffest mit 3000 Enten


Neumagen-Dhron. Im Rahmen des großen Weinschifffestes in Neumagen-Dhron (13. bis 15. Juli) findet eine Premiere statt: ein Benefiz-Entenrennen. Am Sonntag, 15. Juli, sollen 3000 gelbe Badeenten auf der Mosel um die Wette schwimmen – und zwar für den guten Zweck.

Veranstalter ist der Förderverein der St. Helena-Grundschule Neumagen-Dhron. Mit dem Erlös will er dafür sorgen, dass die Arbeit und Projekte für die Kinder fortgesetzt werden können, teilt die Vorsitzende, Patricia Threin, mit.

Die Gewinner des Entenrennens sollen mit Preisen belohnt werden. Der Förderverein hofft in diesem Zusammenhang auf Sponsoren, die sich mit Sach- oder Geldspenden beteiligen. Melden können sie sich bei Elke Kaufmann, Telefon 0162/2713023. (Quelle: Trierischer Volksfreund)
 

28 Bewerber frs Jugendparlament der VG Bernkastel-Kues


Bernkastel-Kues. 28 Jugendliche zwischen 16 und 23 Jahren bewerben sich um einen Sitz im Jugendparlament der Verbandsgemeinde Bernkastel-Kues. 15 Sitze gibt es im Jugendparlament. Gewählt wird das Parlament per Brief. ( Von Winfried Simon)

2299 Wahlbriefe wurden verschickt. Die Wahl dauert bis zum 19. Juni. Die Wahlversammlung findet an dem Tag ab 17 Uhr im Jugend- und Kulturzentrum (Jukuz) in Kues statt. Ab 18 Uhr wird ausgezählt.

 

Von den 28 Bewerbern sind sieben weiblich und 21 männlich. Genau die Hälfte sind Schüler, ein Viertel befindet sich in Ausbildung oder Studium und ein Viertel ist bereits im Beruf. Sieben Kandidaten waren bereits im achten Jugendparlament dabei und kandidieren erneut. Die Kandidaten kommen aus folgenden Orten: Bernkastel-Kues (8), Monzelfeld (4), Lieser (4), Neumagen-Dhron (3), Graach (2), Longkamp (2), Erden (1), Piesport (1), Zeltingen-Rachtig (1), Mülheim (1) und Minheim (1).

Der Jugendpfleger der VG Bernkastel-Kues, Guido Moll, sagt: „Das Jugendparlament bietet die Möglichkeit eigene Ideen umzusetzen und auch selbst etwas auf die Beine zu stellen.“ Die Liste der Projekte sei lang: eine groß angelegte Sozialraumstudie, Sportveranstaltungen, Skatepark, Downhill-Fahrradstrecke, Kinoabend, Konzerte, Poetry Slam und anderes mehr.

5000 Euro haben die jungen Parlamentarier pro Jahr zur Verfügung um Projekte und Veranstaltungen von und für Jugendliche zu fördern. Nicht immer wird das angebotene Geld benötigt, weil es genügend Sponsoren gibt oder die Eintrittsgelder die Kosten decken. So gab es auch schon Zeiten, in denen die Verwaltungsmitarbeiter, die bei Sitzungen anwesend sind, die jungen Leuten regelrecht zum Geld ausgeben aufforderten. Denn was am Jahresende übrig bleibt, wird nicht auf den Etat des Folgejahres draufgepackt. (Quelle: Trierischer Volksfreund)

Was wurde frher aufgetischt?


Vier Achtklässlerinnen der Friedrich-Spee-Realschule plus in Neumagen-Dhron suchen alte Rezepte von der Generation der Großeltern und Urgroßeltern. Was gab es früher zum Mittagessen auf den Tisch?

Was haben Oma und Opa gerne gegessen ? Dass sich die Mahlzeiten von damals zu heute unterscheiden, das wissen die vier natürlich, denn Fastfood und Produkte aus Übersee  beeinflussen die Ernährung gewaltig.

Aber einiges von früher kennen sie noch, zum Beispiel Wasserspatzen  und Arme Ritter. Was wurde darüber hinaus noch aufgetischt?

Die Schülerinnen kochen nicht nur gern, sie wollen mit diesem Projekt, das von der Schulsozialarbeiterin Heike Hermanns betreut wird, auch an einem Bundeswettbewerb teilnehmen. Sie sind der Meinung, dass diese alten Rezepte, erhalten bleiben müssen. Geplant ist eine Wanderausstellung, der dann die Rezepte zum Mitnehmen beiliegen werden. Der Grundgedanke dieses Projektes ist, das alte Wissen der Großelterngeneration wertzuschätzen.

Wer Gerichte von früher kennt, wird gebeten,  sich mit der Schulsozialarbeiterin Heike Hermanns unter Telefon 06507/926451 in Verbindung zu setzen. (Quelle: Trierischer Volksfreund)

Entenrennen: Erste Lizenz bekommt der Brgermeister


Neumagen-Dhron/Bernkastel-Kues. Ulf Hangert, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Bernkastel-Kues, ist seit wenigen Tagen im Besitz einer Ente und einer Rennlizenz für das gelbe Tier. Es ist natürlich nicht echt, soll aber mit vielen Artgenossen am 15. Juli eine wichtige Rolle spielen.

Dann findet, wie bereits kurz berichtet, das erste Neumagen-Dhroner Entenrennen statt. Anja Veit vom Organisationsteam verkaufte Bürgermeister Hangert dafür die erste Rennlizenz. Insgesamt sollen 3000 Enten auf der Mosel ins Rennen gehen.

 

Die Rennlizenzen für das um 13 Uhr, geplante Entenrennen sind in Geschäften in Neumagen-Dhron, im Mosel-Gäste-Zentrum Bernkastel-Kues sowie in den Touristinformation Neumagen-Dhron, Piesport, Trittenheim und Leiwen zum Stückpreis von drei Euro erhältlich.

Dabei sein ist alles, sagen die Organisatoren vom Förderverein der St. Helena-Grundschule Neumagen-Dhron. Das gilt auch, wenn die Enten spektakulär ins Wasser gelassen werden. Jeder Entenfan kann seine Ente beim Schwimmwettbewerb anfeuern. Der schnellsten Ente beziehungsweise dem Besitzer ihrer Rennlinzenz winken 250 Euro. Außerdem gibt es weitere Geldpreise, Gutscheine und Sachpreise für Kinder und Erwachsene zu gewinnen.

Und damit nicht genug. Das Entenrennen findet im Rahmen des Weinschifffestes (13. bis 15. Juli) statt. Für das leibliche Wohl und musikalische Unterhaltung ist gesorgt. Und damit nicht nur die Enten auf der Mosel schwimmen, sollten sich Besucher eine Fahrt auf der Stella Noviomagi, dem Nachbau des im Ort gefundenen römischen Weinschiffs nicht entgehen lassen.

Weitere Infos zum Entenrennen gibt es auf der Facebook Seite des Fördervereins oder unter Telefon 0162/2713023. (Quelle: Trierischer Volksfreund)

Zur Weinprobe in die Touristinformation


Zeltingen-Rachtig/Neumagen-Dhron. Urlauber müssen in Zeltingen-Rachtig nicht zum Winzer, wenn sie Rebensaft probieren möchten. Nach dem Umzug in neue Räume beherbergt die Anlaufstelle für Touristen auch eine kleine Vinothek. Eine Ausweitung ist möglich. Von Clemens Beckmann

Es ist vielleicht nicht der richtige Moment. Es sind zwar Urlauber in der Touristinfo Zeltingen-Rachtig, aber die interesssieren sich nicht so sehr für Wein. „Wir sind aus dem Sauerland. Da wird Bier getrunken“, sagen sie fast entschuldigend. Grundsätzlich halten sie so ein Angebot aber für gut.

Vier Weine werden bereit gehalten, gut gekühlt in einem Behälter, der sie tagelang frisch hält. Daneben steht eine Palette mit gefüllten Kartons. Es sind die Gemeindweine, die der Ort jedes Jahr für Repräsentationszwecke auswählt. Elke Schwaab, Leiterin der Touristinformation, und Ortsbürgermeister Manfred Kappes sprechen von einer Testphase. Es sollen Erkenntnisse gesammelt werden, wie das Angebot ankommt. Tut es das, soll es ausgeweitet werden.

Hinter dem Projekt steckt auch eine logistische Veränderung. 2017 hat die Gemeinde das ehemalige Sparkassengebäude gekauft. Seit einigen Monaten befinden sich dort die Touristinformation und das Gemeindebüro.

Für die neue Anlaufstelle gilt: Sie ist groß und dient ihrem Zweck. Flair und regionatypischen Charakter hat sie aber (noch) nicht. Dabei ist sie das Entree für viele Urlauber. Zeltingen-Rachtig ist mit circa 1000 Gästebetten und 150 000 Übernachtungen nach Bernkastel-Kues der zweitgrößte Urlaubsort in der Verbandsgemeinde Bernkastel-Kues. „Viele Gäste fragen, wo sie Wein probieren und kaufen können“, berichtet Elke Schwaab.

Die Antwort scheint auf den ersten Blick einfach. Beim Winzer! Doch mancher Interessent scheut sich beim Winzer zu klingeln und nach einer Weinprobe zu fragen. Für den Winzer ist es auch nicht immer die reine Freude. Drei, vier Flaschen aufmachen und dann vielleicht drei oder sechs verkaufen: Das macht betriebswirtschaftlich wenig Sinn.

„In der Touristinfo hat der Gast die Möglichkeit ganz ungezwungen mit dem Moselwein in Kontakt zu kommen“, sagt Elke Schwaab. Finde er Gefallen, könne er ein paar Flaschen mitnehmen. „Einige Urlauber sind auch schon wieder gekommen und haben Wein nachgekauft“, berichtet Elke Schwaab.

Sie kann sich vorstellen, dass eine Wand einen offenen Schrank aufnimmt, in dem dann mehr Weine präsentiert werden. „Dass wir mehr als vier Weine zur Probe anbieten, glaube ich aber nicht“, sagt sie.

Das Projekt „Vinothek“ ist ein Baustein bei der Gestaltung der Touristinfo. Architekturstudenten aus Trier sind aufgerufen, sich über die Ausstattung Gedanken zu machen. Da kommt der Begriff „regionaltypisch“ ins Spiel. Auch eine Architektin, die für das Weinbauamt in Wittlich tätig ist, soll Beraterin sein. Der Zugang zu dem Gebäude soll außerdem barrierefrei gestaltet werden. Ein Ausschuss mit Vertretern des Gemeindevorstandes und der Gruppierungen im Gemeinderat wird unter anderem klären, welches Konzept tragfähig ist und welche Fördermöglichkeiten es gibt.

Karl-Heinz Ehses (Weingut Ehses-Schwab) ist einer der vier Winzer, dessen Wein derzeit in der Touristinfo steht. „Das ist ein tolles Angebot“, sagt er, „der Gast kann ungezwungen probieren.“

In Neumagen-Dhron ist die Touristinfo seit 2013 auch Anlaufstelle für Weinfreunde. Dort stehen im Eingangsbereich 15 verschiedene Weine nebst den Beschreibungen der Erzeugerbetriebe. „Wir wollten vor allem etwas für die Winzer tun, die keine Straußwirtschaft haben“, sagt Ortsbürgermeister Michael Thomas. „Es kommen auch viele Einheimischen, die nicht für ein oder zwei Flaschen zum Winzer gehen“, erläutert der Ortschef. Probiert werden können die Weine allerdings nicht.

In Zeltingen-Rachtig sollen möglicht schnell Nägel mit Köpfen gemacht werden. Zur Saison 2019 soll die Neugestaltung der Touristinfo angeschlossen sein, sagt Ortsbürgermeister Kappes. (Quelle: Trierischer Volksfreund)

[ltere Mitteilungen]


Besuchen Sie den ltesten Weinort Deutschlands, in dem sich 2000 Jahre Tradition und guter Wein begegnen.



Diese Webseite verwendet eigene Cookies und Cookies von Drittanbietern. Mit der Nutzung der Webseite erklären Sie sich damit einverstanden. mehr Infos